23. Internationales Filmfestival

01. - 07.10.2018 in Chemnitz

für Kinder und junges Publikum

2017

Grußworte

Stanislaw Tillich | Ministerpräsident Freistaat Sachsen

Tillich
„Das ist ganz großes Kino“ meint abseits des Kinosaals groß inszenierte Veranstaltungen. Das sind aber oft nur einmalige Anstrengungen. Von langer Dauer dagegen ist das Engagement für das internationale Kinder- und Jugendfilmfestival SCHLINGEL. Bereits zum 22. Mal bietet es seinem jungen Publikum ganz großes Kino: spannende Geschichten, die zum Mitfiebern, Mitleiden, Mitlachen und auch zum Nachdenken anregen. Geschichten aus anderen Ländern, die uns mit dem Fremden vertraut machen oder das uns Vertraute fremd erscheinen lassen.

Zudem bereitet der SCHLINGEL den Produzenten und Schauspielern dieser Filme eine international beachtete Bühne und bietet dem weiteren Fachpublikum ein Podium für hochkarätigen Austausch. Bei Filmprojekten können Kinder und Jugendliche selbst Filme produzieren und Medientechniken kennenlernen. Nicht zuletzt ist das Filmfestival seinerseits im Ausland unterwegs, um den deutschen Kinder- und Jugendfilm zu präsentieren.

Das ist schon ganz großes Kino, und das jedes Jahr aufs Neue. Deshalb übernehme ich auch jedes Jahr aufs Neue sehr gerne die Schirmherrschaft über dieses wunderbare sächsische Kulturfestival. Ich danke den Machern um Festivaldirektor Michael Harbauer für ihr großes Engagement, mit dem sie den SCHLINGEL zu einem international angesehenen Ereignis entwickelt haben. Vor allem aber wünsche ich allen jungen wie erwachsenen Festivalbesuchern viele wunderbare Stunden vor der großen Leinwand.

Stanislaw Tillich

Prof. Monika Grütters | Staatsministerin für Kultur und Medien bei der Bundeskanzlerin

Grütters
„Alles, was wir brauchen, sind Glaube, Vertrauen und ein bisschen Feenstaub“, heißt es in der Verfilmung des Kinderbuchklassikers Peter Pan von James Matthew Barrie. Die Geschichte über einen Jungen, der nie erwachsen wird, hat Generationen verzaubert.
Wer hätte den kleinen Kerl nicht gern zum Freund gehabt, wäre nicht gern mit ihm nach „Nimmerland“ geflogen – den Ort großer Abenteuer, wo alles möglich ist, wenn man es sich nur wünscht?

Der Peter Pan des 21. Jahrhunderts – so könnte man meinen – heißt SCHLINGEL: Das Kinder-und Jugendfilmfestival in Chemnitz nimmt sein junges Publikum einmal im Jahr mit in sein „Nimmerland“ – in die Chemnitzer Kinos, in denen auch 2017 wieder eine wunderbare Auswahl anspruchsvoller, fantasievoller Kinder- und Jugendfilmproduktionen aus der ganzen Welt gezeigt wird, die Zuschauerinnen und Zuschauer in fremde Alltags- und ferne Lebenswelten entführen.

Ganz im Sinne Peter Pans leistet das SCHLINGEL einen wertvollen Beitrag dazu, Kindern Selbstvertrauen und Zuversicht zu schenken, ihre Fantasie anzuregen, ihnen Weltoffenheit und Toleranz zu vermitteln. Für ihr großes Engagement danke ich dem Festivalleiter Michael Harbauer und seinem Team herzlich!

Allen Besucherinnen und Besuchern – besonders den jungen Cineasten – wünsche ich unvergessliche Tage in Chemnitz, an denen ganz bestimmt „ein bisschen Feenstaub“ haften bleibt.
 
Prof. Monika Grütters MdB

Barbara Ludwig | Oberbürgermeisterin Stadt Chemnitz

BaLu
Liebe Festivalbesucherinnen, liebe Festivalbesucher,

auch dieses Jahr steht Chemnitz beim Filmfestival SCHLINGEL wieder im Rampenlicht der Kinder- und Jugendfilmkultur. Die 22. Ausgabe des Filmfestivals lädt alle Interessierten zu spannenden Filmen, anregenden Gesprächen und Mitmachaktionen ein. Die internationale Reichweite dieses Filmfestivals ist dabei beeindruckend: 181 Filme aus insgesamt 54 verschiedenen Ländern wurden allein im vergangenen Jahr vorgeführt. 

Dieses Jahr hält das Filmfestival SCHLINGEL einen neuen Programmpunkt bereit. Mit dem „SCHLINGEL Industry Forum“ wurde ein Fachforum ins Leben gerufen, bei dem Kreative der Filmwirtschaft u.a auf Produzenten, Festivalveranstalter und Kinobetreiber treffen. Damit ist die Grundlage geschaffen, aus der sich anregende Diskussionen und neue Filmprojekte entwickeln können. Besonders die zunehmende „Hollywoodisierung“ bedroht die Kreativität der Szene und wurde aus wissenschaftlicher, wirtschaftlicher und pädagogischer Perspektive beleuchtet, um Alternativen und Lösungen zu finden. 

Ich danke allen Organisatoren, dass sie das SCHLINGEL-Festival ins Leben gerufen und zu solch einem Erfolg gemacht haben und zahlreiche Menschen zum gemeinsamen Filme schauen zusammenbringen. Ich freue mich mit Ihnen, liebe Besucherinnen und Besucher, liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmern des Wettbewerbes, auf die abwechslungsreichen Filme an diesem Abend.

Ihre Barbara Ludwig

Michael Sagurna | Präsident des Medienrates der SLM

Saguna
Seitdem im Jahr 2003 zum ersten Mal in Chemnitz eine europäische Kinderjury den besten Film prämieren und den besten Hauptdarsteller küren konnte, wissen wir mehr darüber, welche Art von Filmen und Filmhelden Kinder lieben. Die gute Geschichte und die perfekte Umsetzung allein reichen den Kindern nicht. Sie prämieren einen Film, der sie interessiert, der sie überzeugt, weil er etwas mit ihnen zu tun hat. Die Herkunft eines Films und „political correctness“ spielen bei der Bewertung durch die Kinderjury keine Rolle. Nur der Wunsch, dass am Ende alles gut wird, zieht sich wie ein roter Faden durch alle Preisträgerfilme. Kinder lieben diese Illusion, aber sie meinen die Realität!

Leider werden noch immer die meisten Kinder- und Jugendfilme kaum länger als für die Dauer eines Festivals angeboten oder als gelegentliche Rahmenprogramme. Der SCHLINGEL ist da eine ganz große und lobenswerte Ausnahme.

Ich finde, dass besonders Kinderfilmemacher und Kinderfilmfestivals viel mehr Unterstützung von Politik, Medien und Wirtschaft erfahren sollten. Auch, um ihre Filme im Internet einem breiten Publikum anzubieten zu können. Dabei geht es gar nicht vorrangig um Geld, sondern um öffentliche Wahrnehmung und Wertschätzung. Ich wünsche allen eine gute Woche, in der miteinander gebangt, gehofft und fest daran geglaubt wird, dass am Ende alles gut ausgeht!
 
Michael Sagurna

Michael Harbauer | Festivalleiter SCHLINGEL

Harbauer
In diesem Jahr werden dem SCHLINGEL 158 Filme aus 51 Ländern ein Gesicht geben. Bereits zum siebten Mal wird die Galerie Roter Turm mit dem CineStar das zentrale Filmtheater, das Festivalzentrum und die Filmbar beherbergen. Die „Lange Nacht der kurzen Filme“ wird erstmals den Rahmen für eine originäre Preisverleihung an die besten Kurzfilme geben und am Festivalmittwoch im ältesten aktiven Lichtspielhaus, dem Kino Metropol Chemnitz, stattfinden. Am Festivaldienstag feiert der Astoria Filmpalast in Zwickau seine Premiere als Spielstätte des Festivals. Drei Tage sind Highlights des Programms nach dem Motto „kurze Wege für kurze Beine“ in der Muldestadt zu sehen.
 
Verstärkung erhält SCHLINGEL durch das erstmals mit Unterstützung der Sächsischen Staatskanzlei und der Mitteldeutschen Medienförderung veranstaltete „Industry Forum“. Das Forum soll sich als Branchentreff etablieren, bei dem Kreative der Filmwirtschaft u. a. auf Produzenten, Festivalveranstalter, Verleiher und Kinobetreiber treffen, Informationen austauschen, gemeinsam diskutieren, was die Szene bewegt, neue Projekte initiieren bzw. begonnene weiterentwickeln.
 
In Kooperation mit dem Sächsischen Staatsministerium für Kultus und der Sächsischen Bildungsagentur begleitet bereits zum fünften Mal eine Fachtagung für Lehrer aus ganz Sachsen das Festival.  
 
Bereits zum 15. Mal wird die Europäische Kinderjury berufen - in diesem Jahr mit 18 Kindern aus neun verschiedenen Ländern unseres Kontinents. Die Jury vergibt den zum dritten Mal mit 12.500 Euro dotierten Europäischen Kinderfilmpreis der sächsischen Kunstministerin. Gemeinsam mit der Firma Synchron- und Tonstudio Leipzig (STL) soll mit dieser als Synchronpreis ausgelobten Anerkennung die nachhaltige, über das Festival hinausgehende Ankunft des ausgezeichneten Films in der deutschen Kinolandschaft befördert werden. Zwischen den Filmbesuchen lädt die wieder neu gestaltete SCHLINGEL-IKEA-Lounge direkt neben dem Festivalzentrum zum Verweilen ein.   
 
Dank des großen Engagements des Mitveranstalters Sächsische Landesmedienanstalt (SLM) wird der Hauptpreis der Fachjury mit insgesamt 10.000 Euro dotiert sein. Davon werden 1.000 Euro als Anerkennung für den Regisseur und 9.000 Euro als Förderpreis zur Unterstützung eines deutschen Kinostarts oder einer Fernsehausstrahlung, insbesondere für eine deutschsprachige Synchronfassung des Films, ausgelobt. Ein weiterer Preis ist der mit 5.000 Euro dotierte und ebenfalls zur Unterstützung einer Synchronisation gedachte Preis der Stadt Chemnitz. Der Mitteldeutsche Rundfunk vergibt einen Sonderpreis „Bester europäischer Kinderfilm“ von bis zu 6.000 Euro.
 
Traditionell begleitet SCHLINGEL aktuelle Kinder- und Jugendfilmproduktionen im geopolitischen Osteuropa mit besonderem Interesse. Dieses Augenmerk zieht sich auch in diesem Jahr durch alle Sektionen des Festivals.
 
„Mit SCHLINGEL in die Ferien“ heißt das Programm, mit dem das Festival bereits zum vierten Mal um zwei Wochen verlängert wird. Im Kino Metropol und im Kinderfilmhaus werden in den Herbstferien die besten Kinderfilmproduktionen des letzten Jahres präsentiert.
 
Am 25. September startet der 22. SCHLINGEL. Nach erfolgreichem Auftakt im letzten Jahr findet auch die Eröffnungsveranstaltung der aktuellen Festivaledition im Chemnitzer Opernhaus statt. Wir heißen alle Festivalgäste herzlich willkommen und wünschen eine angenehme und interessante Zeit.

Michael Harbauer

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